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DFL-Sicherheitspapier steht im Mittelpunkt des Bundestreffen der IG Unsere Kurve

17. Oktober 2012

Am Wochenende (13./14. Oktober) tagten die Mitglieder der IG Unsere Kurve in der Kaisterstadt Aachen und diskutierten hauptsächlich zwei Themen: „Sicheres Stadionerlebnis“ und „Financial Fairplay“.
Gastgeber war die IG der Alemannia-Fans, die zum Treffen in das Werner-Fuchs-Haus eingeladen hatte.

Erstmals wurde ein fünfköpfiger Sprecher-Rat gewählt, der in Zukunft schnell und einfach auf aktuelle Ereignisse reagieren soll. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Gespräche stand das von der DFL vor wenigen Tagen veröffentliche Informationspapier „Sicheres Stadionerlebnis“.
Als Gast durften wir in Aachen den DFB-Sicherheitsbeauftragten Hendrik Große-Lefert begrüßen, mit dem wir in einem offenen und konstruktiven Gespräch die aktuellen Entwicklungen innerhalb der Fan- und Sicherheitspolitik erörterten und Argumente austauschten. Beide Seiten konnten dabei wertvolle Standpunkte mitnehmen. Dankeschön für diesen Besuch, der hoffentlich in dieser Form keine Ausnahme war und als Vorbild für weitere Vertreter des DFB´s und der DFL dienen kann.

Am Sonntag wurde innerhalb der UK-Gemeinschaft ein erstes Feedback zum Informationspapier „Sicheres Stadionerlebnis“ erarbeitet. Eine offizielle Mitteilung zu diesem mittlerweile in den Fanszenen schon heiß diskutierten Thema ist in den kommenden Tagen nach Absprache zwischen den Fanorganisationen zu erwarten.
Ein anderer Tagesordnungspunkt war der Besuch von Alexander Bielefeld aus Brüssel, der zahlreiche Informationen zur Arbeit auf europäischer Ebene über das geförderte Projekt „Improving Football Governance through Supporter Involvement and Community Ownership“ (Mitbestimmung und Beteiligung der Fans im Fußball) zu berichten wusste.
So wird es am 7. November im Europäischen Parlament eine Podiumsdiskussion mit fachlich hochqualifizierten Teilnehmern geben, u.a. mit David Lampitt (Chief Executive Supporters Direct), William Gaillard (Senior Advisor to the President of the UEFA) und Christian Müller (Chief Executive, SG Dynamo Dresden).
Interessant waren zudem die Ausführungen über die Unterschiede und Problemfelder der 50+1-Regel sowie des in Europa neu eingeführten Financial Fairplay.


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