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Den Wolf im Schafspelz enttarnen – Nazis die rote Karte zeigen!

15. November 2014

Auch heute kommt es wieder zu einer Demonstration der „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa). Nach Köln soll nun Hannover dafür herhalten. Bereits bei der Demo in Köln kam es, neben den bekannten Auseinandersetzungen, während des ganzen Demozugs zu deutlichen Parolen, die sich gegen Ausländer und Minderheiten per se richteten und auch in Hannover wird es vermutlich nicht anders.

 

Augenscheinlich nutzen viele rechte Organisationen bewusst das Bild der „engagierten Fußballschläger, die sich für die Ängste der Bürger gerade machen“ um die eigene kranke Ideologie in die Mitte der Gesellschaft zu tragen. Zu viele Bürger erliegen dem Glauben auf diesen Demos „nur“ gegen religiöse Extremisten zu demonstrieren, halten dabei aber das rechte Auge und Ohr zu und ignorieren, was tatsächlich um sie herum passiert. Wer so handelt ist vielleicht noch kein Nazi, aber stärkt und unterstützt eben diese!

 

Wieso müssen wir uns als Fußballfans überhaupt mit einem solchen Thema auseinandersetzen?! Leider wird unser Lieblingssport missbraucht, indem er mit den „HoGeSa“ verknüpft wird. Auch ist zu befürchten, dass Gruppen und Personen, die den Fußball in den letzten Jahren mit ihrem perfiden Weltbild verschont haben, die Chance nutzen und Sympathisanten anwerben und so eben die aktuellen gesellschaftlichen Probleme ins Stadion schwappen. Dagegen gilt es sich zur Wehr zu setzen!

 

Gerade hier in Mainz setzen sich Fans und Verein seit Jahren für Vielfalt, Toleranz und ein Miteinander ein. Diese Grundwerte gilt es gemeinsam vor menschenfeindlichem Gedankengut zu schützen. Ähnliches hört man in den letzten Tagen erfreulicher Weise sehr deutlich von Fans und Vereinen aus der ganzen Republik.

 

Als Supporters Mainz e.V. sind Antirassismus, Antidiskriminierung und Gewaltfreiheit fest in der Satzung verankert und das ist auch gut so!
Wir appellieren daher an alle Fans sich ebenfalls kritisch mit den Demos und den wirklichen Absichten der Organisatoren und vor allem der anwesenden Personen auseinanderzusetzen. Gleiches gilt für etwaige Vorfälle oder Diskussionen im Stadion. Lasst euch nicht blenden und hebt eure Stimme deutlich gegen Nazis!

 

Solltet ihr Hilfe benötigen, Vorfälle melden wollen oder habt einfach Fragen zu dem Thema scheut euch nicht das Fanprojekt, die Fanbeauftragten oder gerne auch uns anzusprechen.


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