Supporters News


Zum 4. Advent grüßt der Supporters-Weihnachtsmann

20. Dezember 2020, Aktuelles

Guuude 05er,


momentan erleben wir alle keine schöne Zeit mit unserem FSV. Zudem kommen die Auswirkungen der Pandemie. Dieser ist auch der 05er Weihnachtsmarkt der Fanszene zum Opfer gefallen. Hier ist unser Supporters-Weihnachtsmann Jahr für Jahr ein absolutes Highlight für Klein und Groß!

Um die Kleinen (und auch die Großen) etwas aufzumuntern hat er sich in einer Videobotschaft bei uns gemeldet!


Der Supporters-Weihnachtsmann wünscht einen schönen 4. Advent und eine schöne Weihnachtszeit. Bleibt gesund!!!


Gänsje Update

16. Dezember 2020, Aktuelles

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir sind Euch noch unser Fazit zu unserer zweiten Gänsje Runde schuldig. Wir haben Euch die Möglichkeit gegeben, kuschelige Schals mit dem beliebten Gänsje Motiv zu bestellen und was sollen wir sagen? Ihr habt uns erneut die Bude eingerannt und bestellt wie die Weltmeister! Das hat unsere Vorstellungen schon nach wenigen Tagen übertroffen. Nach zwei Wochen habt Ihr sagenhafte 2062 Schals bei uns bestellt und bezahlt. Davor lässt sich einfach nur der Hut ziehen. Das ist großartig und ein tolles solidarisches und herzliches Zeichen von Euch!



Mit dieser Resonanz hätten wir im Vorfeld nicht gerechnet. Wir haben in den letzten Wochen verschiedene Institutionen in Mainz und Rheinhessen kontaktiert und ihren Bedarf an Schals abgefragt. Denn wir wollten für jeden an euch ausgegebenen Schals einen weiteren an eine soziale Einrichtung spenden. Wir können auf diesem Weg 640 Menschen glücklich machen und einen wärmenden roten Schal verschenken. Wie Ihr merkt, haben wir mehr Schals an euch verkauft als wir Bedarf haben. Deshalb werden wir, wie versprochen, den dadurch entstehenden Überschuss ebenfalls einem guten Zweck zu kommen lassen. Wir haben uns dafür entschieden, den Überschuss zum Teil in Take-Care-Essensgutscheine von Wohnsitzlos in Mainz e.V. umzusetzen, damit auch die Gastronomie in der Stadt etwas profitiert, die aktuell durch den bestehenden Lockdown ebenfalls zu kämpfen hat. Damit profitieren sowohl die Bedürftigen unserer Stadt, als auch die gebeutelte Gastronomie.



An dieser Stelle wollen wir Euch die ersten Einblicke aus der Produktion präsentieren. Die Maschinen liefen und laufen auf Hochtouren und wir warten aktuell sehnsüchtig auf die erste Teillieferung der Schals. Leider können wir zurzeit nicht sagen, wann diese bei uns eintreffen und ob dies vor Weihnachten noch der Fall ist. Die Schals werden in Italien produziert und müssen somit die Alpen überqueren, um zu uns zu kommen. Ihr habt alle selbst mitbekommen, wie überlastet die Dienstleister zurzeit sind. Sollten die Schals noch vor Weihnachten kommen, werden wir uns umgehend dransetzen und Päckchen packen und versuchen diese zeitnah auszuliefern. Seht es uns bitte nach, dass unser gesteckter Zeitplan aktuell auf ziemlich wackeligen Beinen steht. Es war ein sehr eng getakteter Zeitplan und die aktuelle Situation macht es leider auch nicht leichter. Wir halten Euch auf dem Laufenden und melden uns vor Weihnachten auf jeden Fall noch einmal mit einer aktuellen Wasserstandsmeldung.



Bis dahin, bleibt bitte alle gesund und passt auf euch auf. Bleibt herzlich, offen zu euren Mitmenschen und weiterhin solidarisch!

Euer Gänsje-Team


Fernsehgelder und Bundesliga

26. November 2020, Aktuelles

Aus dem Leben: Mathematikunterricht in der Mittelstufe. Die Lehrerin fragt: „Gegeben ist folgende Situation: Eine Gewerkschaft verlangt bei Lohnver­handlungen für ihre Mitglieder 3,5 Prozent, mindestens aber 100 €. Warum wohl?“
Lösung: Damit möchte man moderat dem ‚Die Reichen werden immer reicher.’ oder, volkstümlicher, dem ‚Der Teufel scheißt immer auf den großen Haufen.’ entgegenwirken.

 

Aus der Fußballwelt: In den letzten 20 Jahren wurde in Deutschland die Verteilung der Fernsehgelder verändert. Bekam früher der Erfolgreichste der Bundesliga etwas mehr als das Doppelte des Tabellenletzten, so erhält er heute mehr als das Vierfache. Fortsetzung folgt, denn mit so deutlich viel mehr Geld haben diese Profimannschaften (hier steht absichtlich nicht ‚Vereine’) auch in der kommenden Saison viel bessere Möglichkeiten als die schon im Vorfeld abgeschlagene Konkurrenz. Deswegen ist auch seit Jahren der Wettbewerb nur am unteren Ende der Tabelle spannend, weil die Frage „Wer steigt ab?“ viel interessanter ist als schon wieder derselbe Meister.

 

Deswegen entwickeln Vereine gelegentlich absurd anmutende Ausgliederung­sideen, um an (Investoren-)Geld zu kommen und damit den Klassenerhalt oder den Aufstieg zu finanzieren. Darum ist die 50+1-Regel auch immer wieder aufs Neue ein Thema und das, obwohl andere Clubs zeigen, dass Geld ‚von außen’ keinen sportlichen Erfolg garantiert. Ein worst-case-Szenario könnte also so aussehen, dass ein Verein durch Ausgliederung die Position seiner Mitglieder schwächt, einen Teil der Fans damit verprellt und mit dem dadurch erhaltenen Geld die kurz- und mittelfristig gesetzten Ziele nicht erreicht. Und dann?

Wer ein Reförmchen wagt, wird systematisch abgestraft!
 

Als Supporters haben wir uns über die Vereinsstimme gefreut, die sich zusammen mit weiteren Erst- und Zweitligisten für eine andere Verteilung der Fernsehgelder stark macht. Vorstand und Verein lehnen sich sonst eher selten so weit aus dem Fenster. Klar ist, dass dem Vorschlag, das Geld komplett gleich zu verteilen, so niemals nachgegeben wird. Tatsächlich aber ist die Idee, nicht nur die Leistungen eines Clubs, sondern die Attraktivität der Liga finanziell zu belohnen einer näheren Betrachtung wert.

 

Auch wenn derzeit nur 16% der Einnahmen direkt an Spieltagen über Eintritts­gelder generiert werden, kann man aktuell erleben, um wieviel weniger attraktiv eine Fernsehübertragung ohne Zuschauer ist. Ob die regelmäßigen Stadion­besucher und Fans in die Stadien zurückkehren werden, weiß noch niemand. Würde dann zusätzlich der Wettbewerb (noch) langweiliger, wäre die Zeit der ausverkauften Stadien vorbei und in der Folge würden auch die Einnahmen aus der medialen Verwertung niedriger.

 

Zu Beginn der Corona-Pandemie überraschten uns Vereinsvertreter mit Äußerungen über Demut und Solidarität, sogar ein gewisser Reformwille schien erkennbar und wir Fans dachten uns, dass auch ein großes Übel noch zu etwas gut sein könne.
Ein Dreivierteljahr später ist, vor allem bei den größeren Clubs, nur noch wenig davon zu hören, aus Angst, dass ‚Solidarität‘ heißen könnte, dass man zukünftig einen kleineren Teil vom (Geld-)Kuchen bekäme.

 

Beim Stichwort „Neuverteilung der Gelder“ geraten viele in eine gedankliche Falle: Im allgemeinen spricht man schon von Verlust, wenn der Gewinn nicht steigt wie im Vorjahr (das ist Unfug, was bestimmt jedem klar ist, der darüber nachdenkt). Es geht auch nicht, wie in der ‚Frankfurter Rundschau’ behauptet, um eine „Geldumverteilung von oben nach unten“, sondern um eine andere Verteilung der zukünftigen Einnahmen. Diese Missverständnisse sind aber vermutlich der Grund für den Vorstandsvorsitzenden der Bayern München AG, sich mit aufmüpfigen (aus seiner Sicht) oder einfallsreichen (aus neutraler oder Fansicht) Vereinsvertretern gar nicht erst austauschen zu wollen. Das Verhalten erinnert an kleine Kinder, die sich die Augen zuhalten und sagen „Such mich!“. Hier: „Wenn du mir nicht sagen kannst, was ich nicht hören will, dann gibt es diesen Gedanken gar nicht.“ Die gerade im DFL-Präsidium vertretenen mehrheitlich kleinen Vereine haben jetzt die Chance, sich für eine neue Aufteilung der Medienerlöse zu entscheiden und sollten sich diese Möglichkeit nicht zugunsten der Größten nehmen lassen.

 

Von einer Stärkung des nationalen Wettbewerbs würden die Münchner und die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA auch profitieren. Aber wer bei ‚Profit’ immer nur an Geld denkt und am liebsten an das eigene, dem fehlt das Verständnis für das große Ganze. So spricht der BVB-Geschäftsführer von „Zugpferden der Liga“ ohne sich Gedanken darüber zu machen, was die Gäule in naher und vor allem ferner Zukunft eigentlich ziehen sollen, wenn der Wettbewerb in Deutschland sich weiter entwickelt wie bisher. Wer sich selbst als ‚global player’ darstellt, klingt, als würde er die Bundesliga mitnehmen, weil er den nationalen nur für den internationalen Wettbewerb braucht. So gesehen gäbe es natürlich keinen Grund, irgend etwas zu verändern. Ganz anders sieht es am anderen Ende der Ligatabelle aus. Dort sind die Aufsteiger aus der Zweiten Bundesliga – auch, vielleicht sogar vor allem, mangels finanzieller Ressourcen – so gut wie immer die Vereine, die schon zu Beginn der Saison als sichere Absteiger getippt werden und das nicht grundlos.

 

An dieser Stelle wäre ein Blick nach England gut, wo der Tabellenerste nicht einmal das Doppelte des Geldes des Tabellenletzten bekommt. Aber auf die Premier League guckt man von München aus nur, wenn man mit albernen Argumenten die 50+1-Regel abschaffen will.

 

Fußballfans sind Romantiker und Fußballmärchen gibt es in Deutschland immer seltener. Wenn es in der Bundesliga nur noch um Geld und fast gar nicht mehr um Sport geht, dann werden sie sich etwas anderem zuwenden. Das kann im guten Fall die zweite Mannschaft des Vereins oder eine seiner Jugendmannschaften sein, im für die Liga nicht ganz so guten Fall der Ober- oder Verbandsligist in der Nähe. Im ungünstigsten Fall aber verliert der Fußball seine Fans oder zumindest einen Teil von ihnen.

 

Und spätestens jetzt ist ein Narhallamarsch für unseren Vorstand fällig – unsere Torschützen bekommen ja auch immer einen.

 

Für eine andere und bessere Fernsehgelderverteilung im deutschen Fußball!

 

PS: Apropos Fernsehen und jetzt mal nicht ‚Geld’: Die DFB-Pokalspiele, die frei übertragen werden, sind Holstein Kiel vs. FC Bayern München und Eintracht Braunschweig vs. Borussia Dortmund und das sind sicher nicht die interessantesten.
Na sowas.


Gänsje stellt die Einrichtungen vor (5)

20. November 2020, Aktuelles

Gude 05er,

 

auf Grund des großen Interesses und den guten Bestellzahlen war es uns möglich, nachträglich noch zwei weitere Institutionen mit unseren Schals zu versorgen. Darüber freuen wir uns sehr und der Dank gebührt euch.

 

Diese beiden Institutionen wollen wir euch folgend vorstellen, euch aber auch nochmal daran erinnern, die offenen Bestellungen zu bezahlen. Schaut in eure Spam-Ordner falls ihr noch auf unsere Emails wartet. Oftmals verirren diese sich dort hin. Euren Geldeingang benötigen wir bis Montag 23.11.2020!

 

Flüsterpost e.V. – Unterstützung für Kinder krebskranker Eltern

 

Flüsterpost e.V. informiert, unterstützt und begleitet an Krebs erkrankte Eltern und ihre Kinder, im Hinblick auf das offene und ehrliche Gespräch innerhalb und außerhalb der Familie, um evtl. Missverständnisse und zusätzliche seelische und körperliche Belastungen der Kinder zu vermeiden und auch Kindern die Chance zu geben, mit der Herausforderung „Familiendiagnose Krebs“, leben zu lernen. Die Beratung ist vertraulich, kostenfrei und bundesweit, auch telefonisch, per Mail oder über die sozialen Medien möglich; auch in Zeiten der Pandemie!

 

Imagefilm: Flüsterpost e.V. – Unterstützung für Kinder krebskranker Eltern

 

Flüsterpost e.V. Mainz Unterstützung für Kinder krebskranker Eltern

 

Das Haus St. Martin

 

Das Haus St. Martin in Ingelheim ist eine Fördereinrichtung für bis zu 50 schwerstmehrfachbehinderte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum Alter von 27 Jahren. Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen leben in einer familienähnlichen Gemeinschaft, in der sie sich Zuhause und geborgen fühlen können. Ein festes, multiprofessionelles Team betreut die Kinder und jungen Erwachsenen 24 Stunden am Tag in ihrer jeweiligen Gruppe. Dabei richten sich die Mitarbeiter*innen bei der individuellen Tagesgestaltung immer nach den aktuellen Bedürfnissen der Bewohner*innen und integrieren sowohl die Pflege als auch die Förderung der Bewohner*innen in die alltäglichen Abläufe. Im Zentrum der Arbeit steht dabei immer den jungen Menschen mit ihren Beeinträchtigungen Teilhabe, Selbstbestimmung und Lebensfreude zu schenken, damit sie ihren Alltag trotz vieler Hürden in unserer Gesellschaft meistern können. Gemeinsam mit ihren Mitbewohnern*innen in der Wohngruppe machen die Kinder und jungen Erwachsenen Ausflüge, feiern Geburtstage, Weihnachten, Ostern, Ein- und Ausschulung, Kommunion und viele weitere Feste.

 

Homepage Haus St. Martin


Gänsje stellt die Einrichtungen vor (4)

18. November 2020, Aktuelles

Hallo Freunde, es folgt der letzte Teil der Vorstellung der begünstigten Institutionen die mit Schals aus der zweiten Runde der Gänsje Aktion bedacht werden.

Thaddäusheim Mainz

Das unter katholischer Trägerschaft stehende Thaddäusheim schafft Angebote für Wohnungslosen oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Männern. So stellen sie Notunterkünfte zur Verfügung, helfen durch sozialpädagogische Beratung bei Wiedereingliederungsmaßnahmen. Sie unterstützen bei psychosozialen Problemen sowie mithilfe einer medizinischen Sprechstunde.


Thaddäusheim Mainz

 

Café Balance


Das Drogenhilfezentrum Café Balance ist eine Anlaufstelle für (volljährige) KonsumentInnen illegaler Drogen. Sie arbeiten mit dem Fachbereich Suchthilfe der Stadt Mainz zusammen. Dabei bieten sie lebenspraktische Hilfen, Informationen, Beratungsgespräche und Vermittlungen in Therapien und Übergangseinrichtungen an.
Zudem stellen sie Notübernachtungen. Die Angebote sind kostenlos, können anonym genutzt werden und stellen keinen Clean-Anspruch an die Nutzer.
Eine sehr unterstützenswerte Arbeit!

 

Café Balance Drogenhilfezentrum

 

BRÜCKE -Jugendberatung und Drogenberatung


Das Angebot der städtische Beratungsstelle BRÜCKE umfasst Jugendberatung, Drogen-/ Suchberatung, ambulante Nachsorge, Schuldnerberatung und Prävention. Die kostenlosen Unterstützungen und Hilfen richten sich dabei in erster Linie an Jugendliche und junge Erwachsenen aber auch an deren Angehörigen und Bezugspersonen sowie an Multiplikatoren.


Jugend- und Drogenberatungsstelle BRÜCKE