Eine Diskussion, die mit dem Verein vor Jahren mit einem Testspiel gegen Newcastle begann, findet heute Nachmittag einen weiteren traurigen Höhepunkt. Der eingetragene Verein Mainz 05 testet gegen das Team von Paris FC, dass zwar „nur“ mit einer Minderheitsbeteiligung zum RB-Konzern gehört, aber trotzdem tief verwurzelt ist in das gesamte Multi-Club-Ownership-Konstrukt dem Jürgen Klopp bis vor kurzem vorstand. Nicht nur er verkaufte damit endgültig alle seine Werte, die er vorgab zu vertreten, auch Mainz 05 unterstützt mit Testspielen gegen solche Teams deren sportliche Weiterentwicklung und im Fall von Paris FC, dem Streben nach der Nummer zwei in Frankreich nach dem Qatar-Konstrukt PSG.
Um das ganze kurz zu verdeutlichen, um welche Art von Wettbewerbsverzerrung es geht: Der Club hat nach seinem Aufstieg 2025 ein Budget von 130 Millionen Euro, im Vergleich zur zweiten Liga im Jahr zuvor eine Steigerung von mehr als dem fünffachen.
Jetzt könnte man sagen, RB ist mit nur 11% beteiligt, ist doch alles nicht so schlimm, aber genau diese Art der Beteiligung passt ins aktuelle RB-Konzept mit dem Beispiel Leeds in England. Damit ist man in drei der fünf Top-Ligen vertreten, läuft aber nicht Gefahr, mit einem Club auf Grund des Financial Fairplays der UEFA im Europapokal abgestuft oder ganz ausgeschlossen zu werden und trotzdem sind diese Clubs voll in die RB-Struktur integriert.
Wir fordern Mainz 05 dazu auf, sich zukünftig bei Testspielgegnern nicht nur darauf zu fokussieren, dass es sportlich passt, sondern die Gegner auch zu den Werten von Mainz 05 passen!
Supporters Mainz e.V., August 2026


